Augendiagnose in Baden Baden

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Manche bahnbrechenden Entdeckungen kommen intuitiv anstatt durch intensives Nachdenken zustande. So erschien die Strukturformel des Benzols dem Chemiker August Kekulé im Traum. Oder, die Heilkraft des Wassers wurde dem Landmann Prießnitz aufgrund der zufälligen Beobachtung eines verletzten Rehs bewusst. Und ähnlich unerwartet verwandelte sich für den Ungar Dr. Ignaz von Péczely (1826 – 1911) die Regenbogenhaut eines verunglückten Greifs in ein Reflexfeld, ein Umstand, den er bei seiner Klientel wieder fand. Allerdings erst etliche Jahre nach seiner Entdeckung holte von Péczely seine Approbation als Arzt nach, in Wien, nicht in Budapest, wo er zunächst nicht wohl gelitten unter der dortigen Ärzteschaft lebte, um – man darf dies getrost erwähnen – die im Ansatz aus der Antike stammende Diagnosemethode weiter auszubauen. Besonders Kollegen aus dem Ausland wurden auf die Arbeiten von Péczelys aufmerksam, darunter auch der Schwede Nils Liljequist, dem wohl als erster eine verfeinerte Aufschlüsselung des Irisfeldes gelang. Das war noch im auslaufenden 19. Jahrhundert (1886), während bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Anhängerschaft für die Augendiagnose in Fachkreisen, darunter Homöopathen wie Naturheilkundler, sich vor allem in Deutschland erweiterte.
Aus naturheilkundiger Sicht, die den Menschen als Ganzheit behandeln möchte, ist die Augendiagnose eine bewährte Hilfe auf den Weg dorthin. Da der komplexen Natur (des Menschen) mit Hilfe einer Lupe oder eines Mikroskops so zusagen direkt ins Auge gesehen wird, sind inzwischen sehr viele eigenständige Hinweiszeichen bekannt, die beim Ausführenden ein mehr wissenschaftlich untersuchendes oder aber ein verstärkt therapeutisches Interesse hervorrufen. Dabei wurden und werden die hinzu gewonnenen Erkenntnisse in unterschiedlichen Schwerpunkten in der Regel systematisch eingeordnet. Als ein schätzenswerter Nebeneffekt der Iris-Diagnostik, wenn sie mit stark vergrößernder Optik vorgeht, sind klinische Aussagen über den erweiterten Augenvordergrund wie auch zu den Gefäßen des Augenhintergrundes und der lichtbrechenden Medien (Linse, Hornhaut) zu nennen, die u. U. Anlass zu einer Überweisung an den Augenarzt geben.

Siegfried Haußmann, Heilpraktiker,

Augendiagnose, Stoffwechseltherapie, Betreuungen,

Kernerstr. 1, 76530 Baden-Baden, Tel. 07221 392167 (AB),

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